Z-BAU AKTUELL
Zum Abschied

Das Kulturzentrum Z-Bau steht vor großen Veränderungen. Nach mehr als 11 Jahren muss die Z-Bau GmbH, welche aus einer leer stehenden Kaserne ein freies Kulturzentrum machte, ihr Ende als Betreiber des Z-Bau hinnehmen. Übrig bleiben einige Nutzer von Ateliers sowie der subkulturelle Veranstaltungsort „Kunstverein“. Die Stadt Nürnberg übernimmt nun die Verwaltung des Gebäudes. Der 3000 qm große Bau aus dem Jahre 1939 steht nun wieder zu 70 % leer.

Ende 1998 kam das Angebot der Stadt Nürnberg, eine seit Jahren leer stehende Kaserne, welche in der Nazizeit gebaut und bis Anfang der neunziger Jahre als Kaserne der US-Armee genutzt wurde, kulturell umzuwandeln. Die Hoffnungen, dass hier etwas komplett Neues entstehen werden, waren groß.

Sie erfüllten sich auch. Nirgends in der Region gab es ein derart vielfältiges Kulturangebot, das an fünf Veranstaltungsorten die ganze Bandbreite kultureller Ausdrucksformen anbot und gleichzeitig Heimat war für Künstler, welche ihre Ateliers und Proberäume in die ehemalige Kaserne einbauten. Dies war auch der Grund, dass der Z-Bau 2003 Mitglied bei Trans Europe Halles wurde.

Da das Gebäude - wie alle Kulturzentren von Trans Europe Halles - für einen anderen Zweck als für ein Kulturzentrum gebaut wurde, also die klassische kulturelle Umwandlung eines Leerstandes, forderte die Kommune nicht erfüllbare Genehmigungen, ohne jedoch selbst aktiv zu werden. Dabei wurde bereits 2005 beschlossen, dass der Z-Bau ein langfristiges Kulturprojekt werden solle und die Stadt Nürnberg übernahm das Gebäude in ihre Verantwortung. Doch die ihrer Meinung nach notwendigen Umbauten und Ausbauten zu einem Kulturzentrum, welches den vorhandenen Raum auch effektiv nutzen kann, blieben bis heute aus. Stück für Stück wurden Nutzungseinschränkungen und Nutzungsverbote ausgesprochen. In den letzten 12 Monaten musste der Betrieb soweit eingeschränkt werden, dass die GmbH schließlich insolvent wurde.

Das nächste Kapitel des Z-Bau in der Südkaserne werden andere schreiben müssen. Das städtische Amt für Kultur und Freizeit übernimmt ab Oktober die Verantwortung. Nach einem Umbau soll nach heutiger Planung ein Zentrum für Popularmusik entstehen.

Wir danken den vielen Partnern der letzten Jahre für ihre Kulturangebote, den ehemaligen Aktiven für ihr Engagement und den Besuchern für ihr Kommen.

Euer Z-Bau Team
Der Stadtrat hat entschieden

Stand 14.07.11

Ab 01.10.11 übernimmt die Musikzentrale den Z-Bau.
Da die GmbH schon seit Monaten keine Planungssicherheit mehr hatte, sehen wir uns nicht mehr in der Lage, Veranstaltungen zu organisieren und unsere Räumlichkeiten zu vermieten.
Zur derzeitigen Situation im Z-Bau!!

Stand: 31.05.11

Liebe Kollegen, Bands, Besucher, Veranstalter, Feierwütige,

wie uns am Freitag, 10.06.11 vom Amt für Kultur und Freizeit (KuF) mitgeteilt wurde, soll ab 01.10.11 die Musikzentrale den Z-Bau übernehmen.
Die Vorlage soll am 13.07.11 im Stadtrat beschlossen werden. Die Zusicherung mit uns ein neues Betreibermodell zu diskutieren wurde nicht eingehalten, wir wurden nur davon unterrichtet, dass wir in Zukunft nicht mehr vorgesehen sind.

Unsere Stellungnahme zu den akuellen Plänen der Verwaltung befindet sich unter der Rubrik Presse
Die Datei existiert nicht!
Heute im Z-Bau